Oppositionelle Blogger über angebliche Polizeigewalt

Ein  oppositioneller Blogger hat ein Video über angebliche “Polizeigewalt” in Kuba veröffentlicht. Dieses Video möchten wir euch nicht vorenthalten:

Was man im Video sieht ist eine Person, die sich mehrmals gegen eine Verhaftung widersetzt und schließlich eine Polizistin attackiert. Die zwei Polizisten versuchen die Situation deeskalierend zu lösen. Weder der Schlagstock noch andere “Zwangsmittel” kommen zum Einsatz. Es wird gewartet bis die Person sich wieder beruhigt hat und zur Einsicht kommt. Ohne Handschellen oder Anwendung von Gewalt.

Die selben kubanischen Oppositionellen die ein solches Video als “Polizeigewalt” bezeichnen, reden auch von einer Diktatur in Kuba und gewalttätiger Niederschlagung friedlicher Proteste.

Fakt ist, dass die kubanische Polizei in über einem halben Jahrhundert Revolution noch nie einen Wasserwerfer, Gummischrot oder Tränengas gegen seine Bevölkerung eingesetzt hat. Das können wohl nicht viele Länder von sich behaupten. Ein weiterer Fakt ist, dass kubanische Polizisten nicht schwer bewaffnet in den Strassen Kubas patrouillieren, sondern vielmehr volksnah als Schlichter agieren. Sie besitzen dementsprechend auch ein hohes Ansehen bei großen Teilen der kubanischen Bevölkerung. Bei einem Vergehen wird vielfach mit der Polizei diskutiert. Man begegnet einander auf Augenhöhe.

Dieses “miteinander”  ist auch im Video ersichtlich, wo man sieht, wie einige zufällig anwesende Personen die Polizisten unterstützen.

Hier noch ein zweites Video, das angebliche Polizeigewalt zeigen soll:

Ein Vergleich mit europäischen oder amerikanischen Polizisten verkneifen wir uns! 😉

(kubainfos)

Hoffnung für Hunderttausende

Kuba: Durchbruch bei Krebsforschung. Massenimpfstoff soll mit USA entwickelt werden

In Kuba wird an einem Impfstoff gegen Lungenkrebs geforscht Foto: Rainer Jensen/dpa - Bildfunk
In Kuba wird an einem Impfstoff gegen Lungenkrebs geforscht
Foto: Rainer Jensen/dpa – Bildfunk

Täglich sterben allein in Deutschland offiziellen Schätzungen zufolge mehr als 80 Menschen an Lungenkrebs. Weltweit sind es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO 1,5 Millionen im Jahr, Tendenz steigend. Hoffnung für Hunderttausende kommt nun aus Kuba. Am 12. und 13. Mai stellten Forscher des »Zentrums für molekulare Immunologie« (CIM) in Havanna bei einem wissenschaftlichen Kongress ihre Arbeit an einem Medikament gegen Lungenkrebs vor.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet das CIM in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen des kubanischen Gesundheitssystems an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Lungenkrebs. Bereits seit 2011 wird in Kuba der erste therapeutische Impfstoff gegen Lungenkrebs eingesetzt: CimaVax-EGF. Seit Anfang dieses Jahres gehöre das Medikament zur Grundausstattung und sei somit überall im Gesundheitssystem vorrätig, berichtete Dr. Giselle Suárez vom CIM gegenüber der Tageszeitung Granma.

Die meist jüngeren Wissenschaftler des Zentrums – der Altersdurchschnitt liegt bei 34 Jahren – sind stolz auf ihre Arbeit und darauf, dass sie für die Gesellschaft arbeiten und nicht für die Profite einiger Pharmakonzerne. Fast alle sind gewerkschaftlich organisiert, 30 Prozent gehören dem Kommunistischen Jugendverband UJC an. Im Gespräch mit junge Welt berichteten sie, dass die Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen und Krankenhäusern sehr gut sei. Konkurrenzdenken gäbe es nicht, und darin liege auch ein Grund für den Erfolg.

Lungenkrebs wird selten im Anfangsstadium erkannt und kann spätestens ab dem vierten Stadium, in dem sich bereits Metastasen gebildet haben, nicht mehr operiert werden. Die Heilungschancen stehen selbst bei einer frühen Diagnose bei nur 50 Prozent. Das jetzt vorgestellte kubanische Medikament verhindert durch neu zusammengesetzte Proteine das Wachstum von weiteren Tumoren. Zumindest bei Patienten, die bereits eine Chemo- oder Strahlentherapie hinter sich haben, ist der Erfolg des Medikaments belegt. Es kann die Lebenserwartung der Patienten um durchschnittlich fünf Monate erhöhen. Das ist ein wichtiger Fortschritt, da die bisherige mittlere Überlebenszeit nach der Therapie nur bei knapp acht Monaten lag. Auch belastende Symptome wie Atemnot und starke Schmerzen können durch das Medikament verringert werden. Das belegt eine über mehrere Jahre angelegte und in zahlreichen Krankenhäusern des Landes durchgeführte Studie, die auf dem Kongress in Havanna vorgestellt wurde. Im Zuge der Studie wurde der Impfstoff bereits mit sehr guten Resultaten und ohne Nebenwirkungen an mehreren tausend Lungenkrebspatienten getestet. Eigene Studien haben Großbritannien und Australien durchgeführt, in Paraguay und Peru ist das Mittel bereits offiziell zugelassen. Selbst die USA zeigen großes Interesse an den kubanischen Forschungsergebnissen, da das neue Medikament die Möglichkeit bietet, die Ausbreitung und das Wachstum von Tumoren frühzeitig zu stoppen.

Ende April unterzeichneten das Roswell-Park-Krebsinstitut in New York und das CIM in Havanna ein Kooperationsabkommen. Noch fehlt allerdings die Erlaubnis der US-amerikanischen Zulassungsbehörde für den Import von CimaVax-EGF. Der Chef der Immunologieabteilung des New Yorker Instituts, Dr. Kelvin Lee, betonte, dass Kuba für die USA »viele interessante Produkte zu bieten« habe und lobte das Mittel als »effektiv« und sehr sicher, da es »weniger Nebenwirkungen als eine Grippeschutzimpfung« habe.

Durch eine Zusammenarbeit mit den Vereinten Staaten hoffen die kubanischen Wissenschaftler zudem auf Zugang zu ausreichend finanziellen Mitteln, um die Wirksamkeit des Medikaments auch gegen andere Krebsarten zu testen und zu erforschen, ob es zu einem Massenimpfstoff gegen Krebs weiterentwickelt werden kann. Die Kosten pro Spritze belaufen sich auf einen Dollar, somit wäre eine präventive Impfung durchaus möglich.

Von Tobias Salin, junge Welt / https://berichteaushavanna.wordpress.com/

Lebenserwartung in Kuba steigt auf 78,45 Jahre

In allen Provinzen ist ein Anstieg der Lebenserwartung für beide Geschlechter festzustellen.  Foto: www.granma.cu, Yaimí Ravelo

In allen Provinzen ist ein Anstieg der Lebenserwartung für beide Geschlechter festzustellen. Foto: www.granma.cu, Yaimí Ravelo

Interessant ist, dass die Lebenserwartung in den Provinzen Las Tunas und Holguín sogar 79,5 Jahre beträgt

Am Ende des Dreijahreszeitraums 2011-2013 erreicht die Lebenserwartung bei Geburt der kubanischen Bevölkerung im Durchschnitt 78,45 Jahre, eine Zahl, die Kuba unter den 25 weltweit fortgeschrittensten Ländern in dieser Entwicklungskennziffer platziert.

Der Master of Science Juan Carlos Alfonso Fraga, Direktor des Forschungszentrumsfür Bevölkerung und Entwicklung (CEPDE) des Nationalen Amts für Statistik und Information (ONEI) sagte gegenüber Granma, dass die Angaben einen Anstieg um 0,48 im Vergleich zum vorherigen Zeitraum 2005 – 2007 ausweisen, als der Durchschnitt bei 77, 97 lag. Alle Provinzen verzeichnen einen Anstieg der Lebenserwartung für beide Geschlechter.

Bei Frauen beträgt die Lebenserwartung 80.45 und bei Männern 76.50 Jahre. Für Frauen aus Las Tunas, Holguin, Guantanamo und Villa Clara übersteigt sie 81 Jahre, während sie in Artemisa, Camagüey, Havanna und Mayabeque unter 80 Jahren bleibt.

Bei den Männern werden nur unter den Bewohnern von Las Tunas 78 Jahre erwartet.

Interessant ist zu erwähnen, dass die Provinzen Las Tunas und Holguin eine Lebenserwartung von etwa 79,5 Jahren haben, die höchste im ganzen Land. Villa Clara, Sancti Spiritus, Guantanamo und Pinar del Rio überschreiten ebenso 79 Jahre.

Havanna hat den niedrigsten Wert (von ca. 77.36), gefolgt von Artemisa, Mayabeque, Matanzas und Santiago de Cuba.

Die vorgelegten Daten sind Teil einer im vergangenen Jahr von Spezialisten des CEPDE veröffentlichten Fallstudie aufgrund der Informationen, die in der Volks-und Wohnungszählung 2012 und anderen Quellen gesammelt worden sind. Diese Arbeit hat dazu beigetragen, die demografische Situation des Landes neu bewerten zu können.

http://de.granma.cu/cuba/2015-05-26/lebenserwartung-steigt-auf-7845-jahre

Unsere Monopolmedien – unwissend oder bewusst irreführend?

Mitglieder der
Mitglieder der “Damas de Blanco” beim Verlassen der amerikanischen Interessenvertretung in Havanna. Foto: Screenshot youtube, www.cubadebate.cu

In regelmäßigen Abständen, erscheinen in Zeitungen politisch gefärbte Artikel über Kuba. Zum Beispiel in der NZZ (Neue Zürcher Zeitung). Vielleicht werden wir hier mal einen Beitrag veröffentlichen, wo wir einige dieser NZZ- Artikel über Dissidenten in Kuba oder angeblichen Menschenrechtsverletzungen Kubas etc. “auseinandernehmen”. Vielleicht ist es jedoch nicht mal mehr notwendig antikubanische Hetzartikel zu berichtigen. Es haben nämlich schon andere vor uns über diese Artikel geschrieben und dabei gute Arbeit geleistet. Im Falle der NZZ, sind die Hetzartikel vielfach von einem in Costa Rica residierend Journalisten/Frühpensionär Peter Gaupp geschrieben, der offensichtlich nicht viel über Kuba weiss. Bestes Beispiel für Herr Gaupps schlecht recherchierte Artikel sind nämlich seine “zuverlässigen” Informationsquellen in Kuba. Wir zitieren hier kurz einem Leserbrief, der sich auf Peter Gaupps’s Artikel vom 18. Mai 2012, “Kein Platz für Opposition in Kuba” bezieht:

Peter Gaupps Artikel „Kein Platz für Opposition in Kuba“ vom 18.5.2012 (http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/kein-platz-fuer-opposition-in-kuba-1.16936146)  hat sich einen Gegenstandpunkt redlich verdient. Von Elizardo Sánchez als der „zuverlässigsten Quelle“ zu reden, dazu gehört entweder Chuzpe oder völlige Ahnungslosigkeit. Es ist erst ein ¾ Jahr her, dass man sich bei der Erwähnung seines Namens vor Vergnügen auf die Schenkel klopfte. Sánchez hatte vor der Agentur ANSA zugegeben, die Liste vorgeblicher politischer Gefangener in Kuba mit falschen Namen aufgeforstet zu haben – u.a. mit einem bolivianischen Fußballer, vier peruanischen Volleyball-Spielerinnen sowie einem spanischen Maler aus dem 18. Jahrhundert (Cubadebate vom 8. September 2011, mit Fotos). Dass diese Meldung nicht so wirklich der Renner in den bürgerlichen Medien war, ist nachzuvollziehen. Dass Elizardo Sánchez nach seinem journalistischen Harakiri nunmehr künstlich wiederbelebt wird, ist es nicht. Im Grunde könnte der Leserbrief hier zuende sein, denn ein Informant, der sich der Lächerlichkeit preisgegeben hat, killt letztendlich den gesamten Artikel!

(vollständiger Leserbrief [pdf Dokument – auf öffnen klicken!])

Nun möchten wir jedoch einen Schweizer zu Wort kommen lassen, der im Gegensatz zu Herr Gaupp, schon seit Jahren in Kuba lebt:

Felix Auer antwortet einer Freundin auf einen NZZ-Artikel, den sie ihm zugeschickt hatte:

Liebe Claudine,

danke für den NZZ-Artikel! Es ist belustigend, wie sich sonst seriös recherchierende Zeitungen in Sachen Kuba einfach dem US/EU-Mainstream überlassen. Die Vereinigung Schweiz-Cuba reagiert jeweils mit Leserbriefen, die (immer gekürzt und oft verdreht abgedruckt werden). Meinerseits tue ich das nicht! Ich lebe hier in Kuba und weiss mehr als NZZ oder Tagesanzeiger (von BaZ ganz zu schweigen), die keine Korrespondenten in Kuba haben. Ihre Schreiberlinge berichten aus Mexiko, Brasilien, Costa Rica oder Chile. – Ihre aus dem Internet zusammengeschusterten Geschichtlein sind rührend! Einfach kurz zu den Facts:

In Kuba zirkulieren die Informationen nicht wie in Europa oder Amerika, das stimmt, und kein Kubaner wird dem widersprechen. Die so genannten „Dissidenten-Gruppen” gibt es, es sind vielleicht 300, 400 oder 600 Leute. (Kuba hat 11.5 Mio. Einwohner). Kein Kubaner, keine Kubanerin, die ich je getroffen habe (auch solche, die wie Rohrspatzen auf die Regierung schimpfen), hatte je ein gutes Wort für diese Leute übrig, keiner! Dissident sein ist ein business, aber ein „bad business”: alle beziehen ihren Lohn bei der US-Interessenvertretung in La Habana (WIKI-Leaks hat die Gehaltslisten der US-Vertretung veröffentlicht … all jene „damas en blanca” und andere „Menschenrechts-Schreier“). Dafür werden sie hier selbstverständlich bestraft. Kein Rechtsstaat auf der Welt erlaubt seinen Bürgern Nachrichtendienste zu Gunsten anderer Staaten, und am wenigsten zu Gunsten von Staaten, die mit ihnen im Krieg stehen. Die Regierung der USA steht mit Kuba seit über 50 Jahren im Krieg! Die USA mit Kuba! Nicht umgekehrt!

Vergleiche sind immer holprig – ich weiss – doch diese 53 „dissidenten” Kubaner sind nun wirklich weniger eine Meldung wert als die Tausenden und Abertausenden von Schwarzen, die in US-Gefängnissen einsitzen, einfach weil sie schwarz sind, oder jene 146 Afghanen, Pakistani etc., die seit Jahren ohne Gerichtsurteil in den Kerkern von US-Guantanamo schmoren. —- Kuba ist nicht heilig, bei weitem nicht, doch vom Teufel geritten werden wirklich andere! Nicht Kuba.

Herzlichst! Felix

(April 2015)

Damit beenden wir diesen Blogeintrag im Wissen, dass wir das Thema nur angeschnitten haben und es noch sehr viel zu berichten gäbe. Natürlich könnt ihr uns jederzeit auch Leserbriefe, eigene Artikel oder Interviews zusenden. (kubainfos@gmx.ch) Dieser Blog soll nicht nur über Kuba berichten, er soll auch eine Plattform für Personen sein, die sich zu Kuba äußern möchten.

Zum Schluss noch einen Artikel, den wir all denen empfehlen können, die sich über die Machenschaften der kubanischen Dissidenten informieren wollen:

“Das Medienspektakel mit den kubanischen „Dissidenten“. Ein Blick hinter die Kulissen eines schmutzigen politischen Geschäfts”

(kubainfos)

Kuba exportiert Krebsmedikament in USA

Das Kubanische Zentrum für Immunologie und das Roswell-Park-Krebsinstitut haben ein Abkommen unterzeichnet, um Cimavax, ein kubanisches Krebsmedikament, in die USA zu importieren. Die Übereinkunft wurde im Rahmen des Besuchs einer Wirtschaftsdelegation geschlossen, die von Andrew Cuomo, Gouverneur von New York, angeführt wurde. Die Reise war der erste staatlich basierte Wirtschaftsaustausch seit dem Beginn der Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Andrew Cuomo, Gouverneur von New York, auf der Pressekonferenz am 21. April QUELLE: EN.GRANMA.CU
Andrew Cuomo, Gouverneur von New York, auf der Pressekonferenz am 21. April
QUELLE: EN.GRANMA.CU

Cimavax wurde vom staatlichen Molekular-Immunologiezentrum zur Behandlung von Symptomen und gegen das Wiederauftreten vor allem von Lungenkrebs entwickelt und erstmalig 2011 auf den Markt gebracht. Laut offiziellen Angaben ist es seither in Kuba bei 1.000, weltweit bei 5.000 Patienten angewandt worden. Langzeitstudien zur Wirksamkeit des Medikaments gibt es derzeit keine, erste Ergebnisse einer kubanischen Wirksamkeitsstudie sollen auf einem internationalen Workshop vom 12. bis 13. Mai in Havanna vorgestellt werden. Unterdessen haben sowohl Großbritannien als auch Australien eigene Studien durchgeführt. Vergleichbare klinische Tests werden jetzt in den USA angestrebt. Dafür bedarf es jedoch der Erlaubnis der Arzneimittelzulassungsbehörde des Gesundheitsministeriums, die nicht vor acht Monaten erwartet wird. Ziel sei es, so Candace Johnson, Direktor des Instituts, das Medikament “sicher und ethisch vertretbar in den USA zu testen”. Danach erst könne zusammen mit privaten Investoren an der Entwicklung des Medikaments für den amerikanischen Markt gearbeitet werden.

Die Erlaubnis, kubanische Medikamente in den USA zu testen, stellt derzeit eine der größten Hürden dar, sei diese aber genommen, wäre es leichter, auch andere kubanische Medikamente in die USA zu exportieren. Kuba habe eine Menge “interessanter Produkte und viel zu bieten”, so Dr. Kelvin Lee, Chef der Immunologie am Roswell-Park-Institut. Daher sollen die erfolgreichen Verhandlungen um Cimavax ein Anfang für eine kontinuierliche Zusammenarbeit beider Länder auf diesem Gebiet darstellen.

Unterdessen zeigten sich die Vertreter des Roswell-Park-Instituts beeindruckt vom “Level und der Erfahrung” des kubanischen Gesundheitssystems. Dr. Lee bezeichnete Cimavax beispielsweise als “günstig in der Herstellung und effektiv”, dabei habe es “weniger Nebenwirkungen als eine Grippeschutzimpfung”. Zudem sei es möglich, damit sowohl “Menschen mit Lungenkrebs zu behandeln, als auch das Medikament präventiv einzusetzen”. Weitere Tests in den USA sollen die Möglichkeit klären, das Medikament auch gegen andere Formen von Krebs zu verwenden. Dazu sollen kubanische Wissenschaftler am Roswell-Institut forschen. Einen Wissenstransfer zwischen den Instituten gibt es bereits seit 2011.

Julia Ziegler, https://amerika21.de/2015/05/121343/kuba-usa

“Unser Recht Marxisten-Leninisten zu sein” (Brief von Fidel Castro)

Der historische “Lider” der Revolution drückt anlässlich des 70. Jahrestages des Großen Vaterländischen Krieges seine tiefe Bewunderung für das heroische sowjetische Volk aus, das der Menschheit einen unermesslichen Dienst erwiesen hat.

Unterschrift: Fidel Castro Ruz, 07.Mai 2015
Unterschrift: Fidel Castro Ruz, 07.Mai 2015

Übermorgen, am 9. Mai wird des 70. Jahrestags des Großen Vaterländischen Sieges gedacht. Wenn man den Zeitunterschied berücksichtigt, sind die Soldaten und Offiziere des Heeres der Russischen Föderation, während ich diese Zeilen schreibe, gerade dabei, mit den für sie typischen, schnellen und martialischen Schritten auf dem Roten Platz zu exerzieren.

Lenin war ein genialer Stratege, der nicht zögerte die Ideen von Marx zu übernehmen und sie in einem riesigen und nur teilweise industrialisierten Land umzusetzen, dessen proletarische Partei sich nach dem größten Gemetzel, das der Kapitalismus in der Welt verursacht hatte, in die radikalste und tapferste der Welt verwandelte.

In diesem blutigen Kampf wurden zum ersten Mal in einem Krieg Panzer, automatische Waffen, Flugzeuge und Giftgase eingesetzt und, wie bekannt wurde, auch eine berühmten Kanone, die in der Lage war, ein schweres Projektil mehr als hundert Kilometer weit zu schleudern.

Aus diesem Blutbad ging der Völkerbund hervor, eine Einrichtung, die den Frieden erhalten sollte, der es aber nicht einmal gelang, den schnellen Vormarsch des Kolonialismus in Afrika, in einem großen Teil Asiens, in Ozeanien, der Karibik und Kanada und einen rohen Neokolonialismus in Lateinamerika zu verhindern. Kaum zwanzig Jahre später brach ein weiterer schrecklicher Krieg in Europa aus, dessen Präambel der Spanische Bürgerkrieg war, der 1936 begonnen hatte.

Nach der vernichtenden Niederlage der Nazis, setzen die Länder ihre Hoffnung in die Organisation der Vereinten Nationen, die sich bemüht ein Miteinander zu erreichen, das den Aggressionen und Kriegen ein Ende setzt, den Ländern Frieden und Entwicklung sichert und die friedliche Zusammenarbeit der großen und kleinen und der reichen und armen Staaten der Erde gewährleistet.

Millionen von Wissenschaftlern könnten unter anderem die Möglichkeiten für das Überleben der Spezies Mensch vergrößern, die bereits in kurzer Zeit durch den Mangel an Wasser und Nahrung für Milliarden von Menschen bedroht sein wird. Es leben bereits 7,3 Milliarden Menschen auf der Erde. Im Jahr 1800 waren es nur 978 Millionen. Im Jahr 2000 stieg die Zahl auf 6,07 Milliarden an und konservativen Schätzungen zufolge werden es 10 Milliarden im Jahr 2050 sein.

Doch es wird kaum erwähnt, dass in Westeuropa Boote voll von Emigranten ankommen, die dazu jeden Gegenstand, der schwimmt nutzen, ein Strom von Emigranten aus dem afrikanischen Kontinent, den die Europäer Hunderte von Jahren kolonisiert hatten.

Vor 23 Jahren sagte ich in einer Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung: „Eine wichtige biologische Gattung ist wegen der schnellen und fortschreitenden Beseitigung ihrer natürlichen Lebensbedingungen in Gefahr zu verschwinden: der Mensch.“ Ich wusste damals jedoch nicht, wie nah wir bereits an diesem Punkt angekommen waren. Zum Gedenken an den 70.

Jahrestag des Großen Vaterländischen Krieges möchte ich dem heroischen sowjetischen Volk, das der Menschheit einen unermesslichen Dienst geleistet hat, unsere tiefe Bewunderung aussprechen.

Heute ist ein tragfähiges Bündnis zwischen den Völkern der Russischen Föderation und dem Staat mit dem größten Wirtschaftswachstum der Welt, der Volksrepublik China, möglich. Beide Länder mit ihrer engen Zusammenarbeit, ihrer fortgeschrittenen Naturwissenschaft, ihren mächtigen Heeren und tapferen Soldaten bilden einen mächtigen Schutzschild für den Frieden und die Sicherheit in der Welt, damit das Leben unserer Gattung gewahrt werden kann.

Die physische und mentale Gesundheit, der Geist der Solidarität sind Normen, die obsiegen müssen, sonst wird das Leben des Menschen, wie wir es kennen, für immer verloren gehen.

Die 27 Millionen sowjetischer Menschen, die im Großen Vaterländischen Krieg starben, taten dies auch für die Menschheit und für das Recht sozialistisch zu denken und zu sein, marxistisch-leninistisch zu sein, kommunistisch zu sein und aus der Prähistorie herauszutreten.

Fidel Castro Ruz, 07.05.2015

“Die Wahlen sind sehr wichtig”

Ein Gespräch mit einer jungen Kubanerin.

Links im Bild Steckbriefe von zwei Delegierten.  Foto: dpa
Links im Bild Steckbriefe von zwei Delegierten.
Foto: dpa

Im April dieses Jahres fanden in Kuba die Kommunalwahlen statt. Die Wahlen werden von den Comités de Defensa de la Revolución (CDR) organisiert. In diesem Artikel soll in Form eines Interviews kurz auf das kubanische Wahlsystem und die Wahlen eingegangen werden. In den bürgerlichen Medien werden die Wahlen in Kuba als Farce oder sogar als gefälscht oder erzwungen bezeichnet. Dass dem jedoch nicht so ist, sondern das die Wahlen wichtig sind, hat uns Laritsa Velasquez aus Santiago de Cuba bestätigt.

Laritsa Velasquez ist 29 Jahre alt und eine Arbeiterin, ohne akademischen Titel. Nach ihrer vierjährigen Ausbildung als Hochbauzeichnerin, arbeitet Sie nun seit einem Jahr in einem Restaurant. Sie ist im CDR organisiert, sonst jedoch nicht weiter politisch engagiert.

Das Wahlsystem

Den Tag der Wahl schildert Laritsa folgendermaßen: Am Tag der Wahlen kann jeder Stimmberechtigte von 6 Uhr in der Früh, bis um 6 Uhr abends seine Stimme abgeben. Wenn man arbeitet, ist es besser wenn man früh geht, damit man rechtzeitig seine Stimme abgeben kann. In jedem Viertel gibt es ein Wahllokal, wo jeder stimmberechtigte Einwohner sich um sein Recht zu wählen kümmert. Man muss seinen Namen und die Nummer der Identitätskarte der Aufsichtsperson im Wahllokal geben und das Erscheinen mit der Unterschrift bestätigen. Später gehst du in einen kleinen Raum, wo du Zugang zum Stimmzettel hast und markierst deine Wahl für die Person von der du glaubst, dass Sie in der Lage ist, die Bedürfnisse aller Einwohner des Ortes zu repräsentieren. Einmal gewählt, geht es zur Wahlurne, wo zwei Pioniere in Uniform die Stimmabgabe gleichzeitig mit “voto” bestätigen.

Anonyme und freiwillige Wahlen

Auf die Frage, ob die Wahlen anonym seien, antwortet Laritsa, dass niemand die Möglichkeit habe, deinen Wahlzettel zu sehen. Die Wahlen seien privat. Man könne also auch einfach gar nichts auf den Wahlzettel schreiben und somit zu verstehen geben, dass man keinem der Kandidaten seine Stimme geben wolle. Die Behauptung der ausländischen bürgerlichen Medien, die Wahlen seien erzwungen, widerlegt Laritsa: Wenn man nicht wählen gehen möchte, muss man auch nicht. Die Wahlverantwortlichen sehen wer nicht gewählt hat und wer dadurch evtl. seine Opposition zum etablierten System  ausdrücken könnte. Wer seine Opposition also nicht offen zeigen möchte, hat die Möglichkeit, den Wahlzettel blank einzuwerfen, oder ein Kreuz durch alle Kandidaten zu machen.

Die Delegierten und die Vorbereitung auf die Wahlen

Interessant ist auch die Aufstellung der Delegierten, die gewählt werden können. Monate vor den Wahlen werden in jedem Viertel und an den Arbeitsplätzen Leute für die Wahl empfohlen. Die systematische Vorbereitung, von der Empfehlung der Delegierten, bis zur eigentlichen Wahl, macht die demokratische Wahl in Kuba aus. Wochen vorher gibt es viele Diskussionen und auch Berichte im Fernsehen, Zeitungen und anderen Medien. Von allen Kandidaten wird außerdem ein kurzer Steckbrief mit Lebenslauf vor den Wahllokalen aufgehängt. Werbung und Wahlpropaganda, die über Diskussionen und Steckbriefe hinausgehen, ist jedoch strikte untersagt.

Wahlen als Spiegelbild der öffentlichen Meinung

Die letzte Frage war dann, ob Laritsa die Wahlen als wichtig empfinde und welche Auswirkungen die Wahlen in ihren Augen habe: Die Wahlen sind sehr wichtig, weil sie die öffentliche Unterstützung für das bestehende System repräsentieren. Wenn zum Beispiel die Mehrheit der Stimmberechtigen einen “blanken” Wahlzettel einwerfen würden, wäre dies ein Ausdruck von Ablehnung. Da jedoch die aktuelle Politik, bevor es überhaupt zu den Wahlen kommt, in den CDR und an den Arbeitsplätzen stetigbesisdemokratisch besprochen wird,  kann so ein Bruch gar nicht erst entstehen.

Zahlen und Fakten der Wahlen

(Kubainfos/Agj, www.aubau.org)

1. Mai 2015, Havanna: Rede von Ulises Guilarte de Nacimiento, Generalsekretär des CTC

Die kubanische Arbeiterklasse hat, zusammen mit unserem ganzen Volk, gute Gründe und Argumente, um den Internationalen Tag der Arbeiter mit Freude zu begehen.

1. Mai 2015, Havanna. Plaza de la Revolucion, Foto: www.granma.cu
1. Mai 2015, Havanna. Plaza de la Revolucion, Foto: www.granma.cu

Compañeras und Compañeros der Präsidentschaft,

verehrte Gäste,

Arbeiterinnen und Arbeiter,

die kubanische Arbeiterklasse hat, zusammen mit unserem ganzen Volk, gute Gründe und Argumente, um den Internationalen Tag der Arbeiter mit Freude zu begehen.

Ihre Gewerkschaften vertretend werden im ganzen Land große Gruppen von Arbeitern, Intellektuellen, Studenten und Soldaten in kompakten und farbenfreudigen Blöcken kämpferisch durch die Straßen und Alleen marschieren und der Welt eine wahre Botschaft der Einheit, Verpflichtung und mehrheitlichen Unterstützung des kubanischen Volkes für seine sozialistische Revolution, die Partei, Fidel und Raúl übermitteln.

Es erfüllt uns mit unendlichem Stolz, dass an einem Tag wie dem heutigen, an dem wir Lázaro Peña, Jesús Menéndez, Aracelio Iglesias und andere Gewerkschaftsführer ehren, die Fünf Helden der Republik Kuba, Gerardo, Ramón, Antonio, Fernando und René, unter uns sind, gemeinsam mit Vertretern des medizinischen Personals, das die Ebola-Epidemie in Afrika bekämpft hat, beredte Beispiele, unter anderen, dafür, was die Überzeugungen, die Standhaftigkeit, der Willen und die Treue zum Vaterland bedeuten.

Revolution bedeutet den Sinn des historischen Moments, sagte Fidel an diesem Ort vor genau 15 Jahren und definierte für heute und alle Zeiten sein Konzept der Revolution, was bereits unser ist, und diese Mobilisierung der Bevölkerung ist der deutlichste Beweis dafür, dass wir Millionen von Kubanerinnen und Kubaner sind, die bereit sind, das Werk der Gerechtigkeit und Würde, das wir errichtet haben, zu verteidigen und alles notwendige zu tun, um es zum erforderlichen Preis weiter zu vervollkommnen.

Ulises Guilarte de Nacimiento, Generalsekretär des CTC bei seiner Rede auf dem
Ulises Guilarte de Nacimiento, Generalsekretär des CTC bei seiner Rede auf dem “Plaza de la Revolucion” am 1. Mai 2015 in Havanna
Foto: Ricardo López Hevia, www.granma.cu

Arbeiter,

der Kampf im wirtschaftlich-produktiven Bereich bleibt weiterhin die erste Priorität der Gewerkschaftsbewegung. Die Arbeiter sind Protagonisten der Veränderungen, die bei der Neuordnung der Organe der zentralen Staatsverwaltung stattfinden, bei der Stärkung und Entwicklung des sozialistischen staatlichen Betriebs und insbesondere bei der Ausweitung und Diversifizierung der Formen der nicht-staatlichen Verwaltung.

Landsleute,

wir feiern dieses Fest des Weltproletariats in einem internationalen Kontext, dem intensiven Tagen des Kampfes vorangingen; unsere Waffen waren die Einhaltung der Prinzipien, die Kampfbereitschaft, der Widerstand, der Geist der Gerechtigkeit und Solidarität, die Kultur und Ideen, die die Revolution in mehr als fünf Jahrzehnten geschmiedet hat.

Kuba strahlte mit eigenem Licht auf dem 7. Amerika-Gipfel und dem Gipfel der Völker in Panama. Die zündende, transzendentale und überzeugende Botschaft unseres Präsidenten legte vor Amerika und der Welt die Wahrheit der Revolution dar, die dort ebenfalls durch mehr als hundert ihrer wahren Söhne und Töchter, darunter vielen jungen Menschen, vertreten wurde, die sich durch die Standhaftigkeit der Argumente und die Überzeugungskraft auszeichneten, mit der sie sie gegen Söldner und Staatenlose verteidigten.

In einem politischen Kontext, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die US-Regierung das Scheitern ihrer Politik der Belästigung, Aggression und Blockade gegen unser Land anerkannt hat, sind bereits Schritte unternommen worden, um die diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten wieder herzustellen. Aber es bleibt ein langer und schwieriger Weg zurückzulegen und wir werden nur auf der Grundlage der Achtung der Souveränität und Unabhängigkeit Kubas in Richtung der Normalisierung der bilateralen Beziehungen vorankommen, welche die Aufhebung der Blockade und die Rückgabe des vom Marinestützpunkt Guantánamo usurpierten Territoriums einschließt.

Compañeras und Compañeros,

inmitten des hemisphärischen und globalen Kampfes zur Verteidigung des Volkes der Bolivarischen Republik Venezuela und der verfassungsmäßigen Regierung von Präsident Nicolás Maduro, der uns heute hier mit seiner Anwesenheit bei dieser Demonstration ehrt, bekräftigen wir von diesem legendären Platz der Revolution aus die Aussage von Raúl, und ich zitiere: „Ich bekräftige die feste Solidarität der Kubanischen Revolution mit der Bolivarischen Revolution, mit dem verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro und dem bürgerlich-militärischen Bündnis, das er anführt. Ich bekräftige die absolute Treue gegenüber dem Vermächtnis des Comandante Hugo Chávez, dem besten Freund der Kubanischen Revolution. Der Frieden, den heute Venezuela fordert und den wir alle brauchen, ist ein Frieden mit Gerechtigkeit, mit Gleichheit, der Frieden des aufrechten Gangs, nicht der Frieden auf den Knien, ist der Frieden mit Würde und Entwicklung.” Ende des Zitats.

Die Bolivarische Revolution hat die Unterstützung der Mehrheit des venezolanischen Volkes und erhält eine breite Solidarität der Region und anderer Völker der Welt. Wir lehnen jede Einmischung von außen ab, so wie die destabilisierenden Aktionen, Gewalt und Wirtschaftskrieg, die die verfassungsmäßige Ordnung Venezuelas, die Souveränität, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des venezolanischen Volkes verletzen.

Wir begrüßen an diesem Morgen auch die Anwesenheit von Hunderten von Freunden verschiedener Gewerkschaften, sozialer Bewegungen und Solidaritätsgruppen, denen wir im Auftrag der kubanischen Arbeiterklasse unendliche Dankbarkeit für die permanente Unterstützung für unsere Sache aussprechen. Darüber hinaus bekräftigen wir die Botschaft der Solidarität und militante Verpflichtung gegenüber den Arbeitern, die heute in der Welt Opfer der brutalsten Repression sind, weil sie ihre grundlegendsten Rechte einfordern.

Die internationale Mobilisierung wird weiterhin den Kampf um die Beendigung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba führen, deren Umsetzung voll weitergeführt wird, insbesondere in Bereichen, die die kubanische Bevölkerung am meisten betreffen.

Unsere Grüße an alle jungen Menschen, die das Werk der Revolution fortsetzen und Hauptakteure beim Erbringen der wirtschaftlichen, produktiven und sozialen Beiträge der Nation sind. An die berufstätigen Frauen, die in allen Bereichen tätig sind und in einigen heute die Mehrheit darstellen, speziell am 200. Jahrestag der Geburt von Mariana Grajales; und an unseren Weltgewerkschaftsbund im 70. Jahr seiner Gründung.

Liebe Compañeras, liebe Compañeros,

„Vereint beim Aufbau des Sozialismus“ ist das zentrale Thema dieses Festes. Es ist eine Synthese unserer Entscheidung und unseres gegenwärtigen und zukünftigen Vorhabens; der Stärke einer Arbeiterklasse, die an der Macht ist, deren einheitliche Aktionsplattform als Klasse die Fahnen erhebt für die Erhaltung des Friedens, für die Solidarität und Brüderlichkeit unter den Völkern.

Vorwärts, marschieren wir vereint mit der unerschütterlichen Gewissheit in den Sieg!

Es lebe die Revolution! Es leben Fidel und Raúl!

Es leben die Arbeiter!

Für immer, bis zum Sieg!

http://de.granma.cu/cuba/2015-05-01/ansprache-von-ulises-guilarte-de-nacimiento-generalsekretar-des-ctc

VIDEO: 1. Mai 2015 in Kuba

Millionen von KubanerInnen haben in jeder Provinz und in jeder Stadt Kubas, den diesjährigen 1. Mai zu etwas historischem gemacht. Die kubanische Zeitung “Granma” schreibt von einem Meer von Menschen, die sich als Volk vereint haben, um seine Botschaft an die Welt zu untermauern: “Hier sind wir mit der Revolution, der Partei, Fidel und Raul!

Zusammenfassung:

Demo Part 1:

Demo Part 2:

Rede von Ulises Guilarte de Nacimiento, Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes Kubas (CTC):

Die 5 Helden (Los Cincos) eröffnen die Demo:

(kubainfos)

1. MAI IN HAVANNA: Raúl präsidiert die Maidemonstration auf dem Platz der Revolution in Havanna

Vereint im Aufbau des Sozialismus
“Vereint im Aufbau des Sozialismus” steht auf dem Fronttransparent und ist zugleich auch die Parole 1. Mai 2015 in Kuba
Foto: www.granma.cu

Präsident Raúl Castro präsidiert die diesjährige Demonstration aus Anlass des 1. Mai auf dem Platz der Revolution „José Martí“ in Havanna, die ein erneuter Ausdruck der Unterstützung für die Revolution und die Aktualisierung ihres Wirtschaftsmodells ist.

Mit Fahnen, Bannern, Postern und anderen der Veranstaltung entsprechenden Initiativen und in den Farben der Nationalflagge gekleidet begannen die Teilnehmer der größten Massendemonstration des Landes ihren Marsch an diesem Freitag um sieben Uhr morgens.

Eine Tatsache, die die Überzeugung verstärkt, dass es notwendig ist, die Einheit zu wahren und gemeinsam, fröhlich und motiviert zu marschieren, ist die erstmalige Präsenz der Fünf Helden, nachdem sie lange und ungerechtfertigte Haftstrafen in US-Gefängnissen verbüßten, weil sie den Terrorismus bekämpften.

Ulises Guilarte de Nacimiento, Generalsekretär des Gewerkschaftsdachverbandes Kubas (CTC), wies in der Hauptstadt darauf hin, dass an diesem 1. Mai die klare Entscheidung bestätigt werde, auch weiterhin den Integrationsprozess zu stärken, den Lateinamerika und die Karibik erleben.

Er erwähnte auch, dass der neue Ansatz der US-Regierung gegenüber Kuba im Hinblick auf den Prozess der Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen, der eine neue Etappe hin zur Niederlage ihrer Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade von über 50 Jahren öffnet, eine Quelle der Zufriedenheit sei.

Kuba gehört zu den Ländern, die seit 1890 zu Ehren der Märtyrer von Chicago und in Übereinstimmung mit der Vereinbarung des Kongresses der Sozialistischen Internationale, der im Juli 1889 in Paris stattfand, den Internationalen Tag der Arbeiter begehen.

Seit 1959, mit der Arbeiterklasse an der Macht, mobilisieren der CTC und seine nationalen Gewerkschaften, die politischen und Massenorganisationen jedes Jahr Millionen von Kubanern im ganzen Land, um den 1. Mai zu feiern.

Bei den Feierlichkeiten werden die Kubaner vom Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, begleitet. Foto: www.granma.cu
Bei den Feierlichkeiten werden die Kubaner vom Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, begleitet.
Foto: www.granma.cu
Millionen Kubaner waren auch dieses Jahr auf den Strassen Foto: www.granma.cu
Millionen Kubaner waren auch dieses Jahr auf den Strassen
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http://de.granma.cu/cuba/2015-05-01/raul-prasidiert-die-maidemonstration-auf-dem-platz-der-revolution-in-Havanna

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